Politik trifft Praxis: NEG trifft Dr. Till Backhaus

Am 24. März 2026 zeigte sich im Schweriner Landwirtschaftsministerium eindrucksvoll, wie produktiv echter Austausch zwischen Politik und Praxis sein kann. Beim Gesprächsformat „Politik trifft Praxis“ trafen Minister Dr. Till Backhaus und Vertreter verschiedener Agrargenossenschaften, der Fischereigenossenschaft Wismarbucht eG, der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG sowie der Raiffeisen BHG Lübz eG aufeinander. Schon bald wurde klar: In vielen Themen – insbesondere zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 – bestand bemerkenswerte Einigkeit.

Die Teilnehmer schilderten eindrucksvoll die Lage ihrer Branchen. Für den Genoverband nahmen Dr. Andreas Eisen und Dr. Simone Roscher teil. Die Gespräche verliefen offen, konstruktiv und geprägt vom gemeinsamen Verständnis, dass der ländliche Raum leistungsfähig bleibt, wenn politische Rahmenbedingungen praxisnah gestaltet werden.

Großes Interesse zeigte der Minister an den Vorschlägen zum Bürokratieabbau, insbesondere an der Idee, Nachhaltigkeitsdaten, welche die finanzierenden Banken von Landwirten erheben zur bürokratischen Entlastung der Umsetzung der GAP zu nutzen. Hier könnte der freiwillige europäischen Berichtsstandard VSME eine zentrale Rolle spielen.

Auch die Energiegenossenschaften forderten vereinfachte Genehmigungsverfahren und verlässlichere Rahmenbedingungen. Ausdrücklich gelobt wurde des aktuell im Schweriner Landtag verabschiedeten Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz.

Der Termin in Schwerin zeigte deutlich: Wenn Politik zuhört und Praxis liefert, kann ein konstruktiver Dialog entstehen, der den ländlichen Raum spürbar stärkt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Austausch fortgesetzt wird.

 

Text und Foto: GenoVerband

Mitte: Dr. Till Backhaus, dahinter: Dr. Andreas Eisen, (NEG Aufsichtsratsvorsitzender), ganz rechts: Christian Helms (Vorstand NEG)